Interessantes zum Thema Gesellschaftspolitik

von Georg Djundja

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afghanische Spezialität von Flüchtlingen gekocht

Diese Woche luden die Bewohner des Flüchtlingsheims in der Laufenstraße die gesamte Nachbarschaft zu einem gemütlichen Gartenfest ein.

Berührungsängste abbauen – Gemeinsamkeiten finden – als Nachbarn zusammenleben. Diese drei Punkte standen dabei im Vordergrund.

Denn die Skepsis der AnrainerInnen war natürlich gegeben, als im April 30 junge Männer in das Mehrparteienhaus einzogen. Unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Tagesabläufe und unterschiedliche Gewohnheiten bedingten von Beginn an viele Gespräche mit den AnrainerInnen. Eine gute Integration in die Nachbarschaft kann nur dann gelingen, wenn ALLE an einem Strang ziehen. Daher war es den Betreiberorganisationen – Samariterbund Salzburg und Jugend am Werk – von Beginn an wichtig, in regelmäßigem Austausch zwischen den NachbarInnen, den BetreuerInnen sowie den Flüchtlingen zu stehen.

So konnten auch unterschiedliche Auffassungen von Mülltrennung sowie Lautstärke bei offenen Fenstern zu späterer Abendstunde zum Wohle beider Seiten geklärt werden.

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In jeder Kultur ist Süßes ein perfekter Abschluss für ein gutes Essen

Den Höhepunkt dieses MITEINANDERS stellte das Fest im Garten des Flüchtlingshauses dar. Die Bäume waren mit bunten Ballons geschmückt. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wurden von unseren Herren mit somalischen, afghanischen und syrischen Köstlichkeiten kulinarisch verwöhnt und in zahlreichen guten Gesprächen konnten unsere Nachbarn die Flüchtlinge noch näher kennenlernen – die Veranstaltung war ein Riesenerfolg!

Im Zuge der Festlichkeit wurden von den Halleiner Jusos im Rahmen derer Aktion „Kauf+1“ im Halleiner Interspar gesammelten Sachspenden an unsere Flüchtlinge überreicht – die Freude über diese Unterstützung war natürlich riesengroß! Wir bedanken uns im Namen unserer Flüchtlinge recht herzlich diese tolle Hilfe!

Vielen Dank auch an die Betreuerinnen im Flüchtlingsheim – welche mit ihrem persönlichen Engagement zum Gelingen des Zusammenlebens von ÖsterreicherInnen und Flüchtlingen als Nachbarn beitragen. Ein Dank an die NachbarInnen, welche mit ihrem Zugehen auf die Flüchtlinge zum MITEINANDER beitragen.

Ein großes Dankeschön gilt an diesem Abend natürlich unseren Flüchtlingen! Herzlichen Dank für die tolle Bewirtung – ihr habt uns allen einen wirklich tollen Abend beschert!

Dear refugees, thank you for this wonderful evening and the good tasting food! Thank you for everything guys! We´re looking forward to the next happening like this! Weiters bedanken wir uns bei unseren Nachbarn für den Besuch und die wirklich großartige Unterstützung!

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Beschämende Ideen der Bundesregierung

Jetzt wird es lächerlich. Finde ich. Die Zeltlager für AsylwerberInnen versinken mal im Schlamm, mal herrscht drinnen brütende Hitze und anderntags bläst sie der Gewittersturm weg. Und was fällt der Bundesregierung dazu ein? Jawohl, wir leasen jetzt Postbusse. Wenn es im Zelt zu gefährlich wird, setzen wir sie mal in den Bus, zwischendurch so. Nein das ist nicht lächerlich, es geht um Menschen, es ist zum Schämen.

 

Das ist ein Armutszeugnis. Und ich fürchte es ist NICHT der Höhepunkt der desaströsen Bundesasylpolitik. Was gemeinnützige Einrichtungen, Menschenrechtsorganisationen und Interessierte an der Weltpolitik schon seit Jahren wissen, ist jetzt eingetroffen. Es kommen Flüchtlinge, nicht ein paar, viele, tausende Menschen auf der Flucht vor dem Grauen, dem Entsetzen, Tod, Vergewaltigung. Und die Bundesregierung ist überrascht, rudert von Quote zu Zeltlager, zu Bussen. Ohne Strategie, ohne Plan und ohne Ziel. Wir sind hier in Österreich und ich will keine Nahost-Flüchtlingsverhältnisse, mit Zelten, Hunger und Hoffnungslosigkeit. Das lässt einen etwas verzweifelt sein.

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von Synbiose und IGLU organisiert – der Kostnixladen für Asylwerber

Aber Gott sei Dank gibt es noch die anderen. Die unzähligen Menschen, denen das Schicksal der Flüchtlinge nicht egal ist. Die nicht zuschauen sondern handeln. Und diesen Menschen gehört gedankt. Danke für eure Hilfe bei der Sammlung von Kleidung. Danke, dass ihr bereit seid den Flüchtlingen Deutsch beizubringen. Danke, dass ihr sie in eure Einrichtungen bringt und ihnen einige gute Stunden schenkt, ob in eine Pfarre, die Moschee oder den Pensionistenverein. Danke, dass ihr mit jugendlichen Flüchtlingen Ausflüge unternehmt. Danke, dass ihr kocht, Fahrtendienste macht und Kennenlerntreffen organisiert.

DANKE, dass ihr TUT!

Damit beschämt ihr alle, die ihr tut, die untätige Bundesregierung.

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Christian Wallisch Breitsching erzählt begeisternd von der Kollegienkirche

Tägliche Meldungen von Terror, Grexit, Krise und Streit lassen uns oft vergessen, dass im Kleinen die Welt schöne Momente, gute Gespräche, Hilfe, Miteinander und Respekt bereit hält. Heute war so ein Tag mit vielen Momenten. Menschen sind sich begegnet, haben eine schöne Zeit miteinander verbracht oder sind füreinander da gewesen. Ich habe heute nichts Weltbewegendes erlebt, aber gespürt, dass jeder Augenblick des Miteinanders einen bösen Augenblick löscht.

Schon seit drei Jahren organisiere ich mit Pavo vom Verein Ikubik interkulturelle Spaziergänge. Heute stand die wunderbare Kollegienkirche am Programm, eigentlich die schönste Kirche Salzburgs, nur oft nicht genug beachtet. Über 100 Menschen kamen, neugierig auf dieses Juwel. Es war schön dem Kirchendirektor Christian Wallisch Breitsching zuzuhören. Seine Begeisterung für die Kirche übertrug sich auf uns alle. Salzburger wie Zugewanderte genossen die Geschichten rund um die Kirche. Und es war zu spüren, dass ALLE stolz darauf waren die Kirche in Salzburg zu haben und sie nun ein bisschen besser zu kennen. Unsere Spaziergänge „Miteinander Entdecken“ bringen den Menschen Freude, die Kollegienkirche war heut ein besonderer Höhepunkt dieser Reihe.

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Im Kost Nix Laden Salzburg

Aber das war noch nicht alles an guten Momenten. Das JUZ Iglu und der Verein Synbiose haben vor einiger Zeit etwas Geniales ins Leben gerufen: den Kost-Nix-Laden! Menschen bringen ihre Sachen, die sie nicht mehr brauchen und die noch in Ordnung sind. Die vielen Freiwilligen sortieren und schlichten. Und dann holen sich Flüchtlinge, die Dinge, die sie brauchen. Für eine gerade anerkannte Familie sind das vielleicht Geschirr, Lampen oder Kindersachen. Ein Asylwerber braucht möglicherweise eine zweite Garnitur Kleidung und ein kleines Wörterbuch Deutsch-Englisch. Im Kost-Nix-Laden findet sich fast alles. Es geht sehr leise zu. Die Freiwilligen helfen unaufdringlich und freuen sich auch ein kurzes Gespräch zu führen. Von Mensch zu Mensch.

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Repair Cafe Salzburg feiert den 2. Geburtstag!

Ja und dann war da noch ein kleiner aber bedeutender Geburtstag heute. Das Repair Cafe ist knackige zwei Jahre alt. Ich weiß noch wie heute, als wir beim ersten Repair Cafe vor der Stadtbibliothek in Lehen mit drei ehrenamtlichen Reparateuren begannen. Damals fiel gleich die erste halbe Stunde der Strom aus. Und trotzdem konnte den meisten geholfen werden, die mit ihrem Lieblingsstück da standen und hofften, es nicht wegwerfen zu müssen. Mit jedem Repair Cafe kamen mehr Leute. Über 40 ehrenamtliche ReparateurInnen engagieren sich heute. Sie helfen, wenn das Lieblingsspielzeug kaputt ist. Als Belohnung gibt es strahlende Kinderaugen. Oft kommen Menschen, die ganz wenig Geld haben, sich weder eine teure Reparatur noch einen Neukauf leisten können. Und bei den Ehrenamtlichen gibt es ein unglaubliches Miteinander. Alle gehören dazu und jeder kann seine Stärken einbringen. Ob schwer parkinsonkrank, 12 Jahre alt, arbeitslos oder aus Syrien geflüchtet, es ist egal, alle sind ein Team. Und mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich dabei sei darf.

Und trotz der Horrormeldungen in den Nachrichten, war das ein guter Tag. Weil einfach viele Menschen bei vielen Begegnungen viele schöne Momente hatten.

Arbeiten wir gemeinsam daran, dass diese Momente noch mehr werden!

Es gibt Menschen, die ihr Heimatdorf nur selten verlassen. Sie finden dort alles, was sie brauchen. Ihr Partner stammt von dort, ihr Freundeskreis, ihr gesamtes Umfeld. Früher gab es ein Sprichwort das besagte:“ Bleibe im Land und nähre dich redlich! “
aus1Nicht allen Menschen ist dieses Leben genug und manchen auch nicht beschieden. Sie lernen Fremdsprachen und wollen die Welt kennenlernen und nehmen dafür auf sich, außerhalb ihres Dorfes Fremde zu sein.
Ich habe auch ein Heimatdorf-mittlerweile gibt es dort nur mehr ein Familiengrab. Meine Familie und ich haben das Reise-Gen. Ich kam dabei am weitesten. Ich kenne das Gefühl, alles erst kennenzulernen, die Sprache neu lernen zu müssen, sich dabei auch immer wieder zu blamieren oder einfach nicht verstanden zu werden. Wie schön ist es, nach einer Zeit das Gefühl zu haben, dazugehören zu dürfen, aus der Anonymität in einen Arbeitsprozess einzutreten und
zur Gesellschaft zu gehören. Oder auch nur, auf Geschäftsreisen aufgehoben zu sein.
Es ist immer gelungen, dank meines Willens in anderen Idiomen als meinem in der Kindheit gelernten zu kommunizieren, dank meiner Anpassungsfähigkeit-aber am meisten dank der unglaublichen Liebenswürdigkeit der Menschen, die ich da draußen getroffen habe und die mir mehr Selbstsicherheit vermittelt haben statt sie mir zu nehmen.

In der Heimat integrieren?
Einmal hatte ich große Schwierigkeiten,  mich zu integrieren. Das war, als ich nach einem langen Aufenthalt zurückkam und hier als Fremde behandelt wurde. Es dauerte gut und gerne fünf Jahre bis ich einigermaßen wieder angekommen war. Man hatte mich sogar vergessen.
Ich kann daher gut nachempfinden, wie verzweifelt die Flüchtlinge, die als Fremde hierherkommen, nach Anschluss suchen, nach Freundlichkeit und Selbstbestätigung-alles, was mir die Fremde in reichem Maß gegeben hat.
Sie spüren sie mehr als dass sie die Ablehnung hören. Wenn sie die Sprache können, werden sie als Belohnung lesen können, wie sehr manche Menschen sie ablehnen. Ihnen selbst die Menschenrechte aberkennen wollen. Sie hätten ja in ihrem Dorf bleiben können, so wie hier Menschen bleiben und nie in die Verlegenheit kommen, anders zu sprechen, zu denken, zu handeln wie schon immer.
Abgesehen davon dass diese Dörfer sich mitten in Kriegshandlungen befinden und die fremden Mütter alles daransetzen ihre Söhne in Sicherheit zu bringen-die Welt ist ein faszinierender Ort, auch bei uns und das Fremde hat auch einen Reiz. Zumindest für solche, die sich nicht mit ihrem Dorf zufriedengeben.
Wenn man manche Äußerungen bei uns hört wird diese reizvolle Erfahrung zu einem absoluten Albtraum für den Fremden.
Komisch ist nur dass sich bei uns doch immer mehr Eltern bemühen, auch ihre Kinder ins Ausland zu schicken aus ihren Dörfern-warum nur? Doch nicht etwa wegen besserer Chancen?

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v.l.n.r.: Ahmad, Gudrun Doringer, Wolfgang Bauer, Johannes Dines

Asyl, Flucht, Mittelmeer, Krieg, Unterkünfte, Integration sind seit Monaten Thema Nummer 1 in allen Medien. Alle kennen wir alle Argumente von „Grenzen auf“ bis „alle abschieben“. Selten erlebt man es, dass eine Diskussion sehr sachlich verläuft und dass die Menschen im Mittelpunkt stehen. Heute war das so bei der Diskussion im Saal der Salzburger Nachrichten. Der junge syrische Flüchtling Ahmad, der Zeit-Redakteur Wolfgang Bauer und Caritasdirektor Johannes Dines debattierten unter der Leitung von SN-Redakteurin Gudrun Doringer.

Ich will nicht die Debatte wiedergeben sondern die Stimmung im vollen Saal. Wie gesagt, das Thema Asyl spaltet derzeit die Menschen. Es gibt viele Ängste in unserer Gesellschaft und wir Politiker sind nicht unbeteiligt daran, die Situation zuzuspitzen. Mit dieser Erwartung war ich heute dort. Und diese Erwartung wurde völlig enttäuscht. Sachlich, interessiert und voller Respekt ist es zugegangen. Menschenwürdig. Und die Frage einer Frau fasst die Stimmung im Saal gut zusammen: „Was kann ich als Salzburger Bürgerin tun, um zu helfen. Was brauchen die Flüchtlinge?“ Und der junge Ahmad hat etwas gesagt, dass viel  zu wenig  gehört wird: „Ich bekomme jetzt Geld vom Sozialamt. Ich steige in den Bus und schaue den Menschen nicht in die Augen, weil ich mich schäme. Ich sage auch meiner Mutter nicht am Telefon, dass ich Geld bekomme ohne zu arbeiten. Das ist nicht gut. Darum lerne ich so schnell wie möglich Deutsch, um arbeiten zu können. Damit ich mich nicht mehr schäme.“

Mit elektrischem Rollstuhl ist jede Obusfahrt eine Herausforderung. Daher versuche ich es zu vermeiden. Doch heute war es wieder so weit, mir war nach Abenteuer!

Als Obusnutzerin mit Erfahrung wusste ich, dass das heute möglich ist, weil es erstens nicht regnete und zweitens kein einzuhaltender Termin meine pünktliche Ankunft erforderte, sondern ein lockeres Treffen, wo ein Zuspätkommen keine gröbere Rolle spielt. Ich plante also vom Mirabellplatz bis zu meinem Ziel in Salzburg Süd mit dem Obus zu fahren. Eine Linie und somit ohne Umsteigen.

Ich rechnete zwar ohnehin damit, hatte dann aber doch ein leises Grummeln im Bauch, als der erste Bus der Linie 3 ohne Rampe und sogar einer der ganz alten Generation vorfuhr. So einer, der beim Einstieg Stufen hat und sich das Geländer in der Mitte befindet. In diesem Fall auch für Kinderwägen nicht wirklich nutzbar, von Rollstühlen und Rollatoren ganz zu schweigen.  Der zweite Bus, zehn Minuten später, war schon neuerer Bauart, aber ohne ausklappbare Rampe. Wie soll ein 180 kg schwerer Rollstuhl den Spalt zwischen Gehsteig und Obus überwinden? Flügel als Zusatzausstattung werden nicht bezahlt. So schickte ich meine Assistentin zum Fahrer, mit der Bitte in der Leitzentrale nachzufragen, ob denn der nächste eine Rampe hat. Der Fahrer meinte spontan, dass auf der Linie 3 „nie mehr Rampenbusse“ fahren. Auf das etwas verdutzte Gesicht meiner Assistentin rief er dann doch an und gab zur Auskunft, dass wir Glück (!) haben, der nächste hat eine.

Wieder zehn Minuten später kam dann die ersehnte Transportmöglichkeit … und kaum zu glauben erst der dritte und schon MIT Rampe! Juhuuu!

Der Fahrer dieses Busses gab auf die Bitte die Rampe auszuklappen zur Antwort „ja, ich bin ja ohnehin schon zu spät“. Kurz zog das Wort „Beleidigung“ durch mein Gehirn. Ich wollte über die Bedeutung dieser Aussage aber nicht intensiver nachdenken, also ignorierte ich sie.

Er kam mit dem Eisenhaken den er zum Ausklappen der Rampe benötigt (Anm.: dieser Obusfahrer war ein ganz pfiffiger, da ich ihm nicht sagen musste, wo genau er diesen Haken findet), ich stand schon einfahrbereit, er zog die Rampe mit dem Haken aus dem Bus hoch und …. ließ sie aus dem Scheitelpunkt mit einem lauten Knall außen auf den Boden donnern. Ich stand in einer meterhohen Staubwolke und konnte nur noch schnell die Augen zumachen.CAM00173[1]

Als ich sie wieder öffnen konnte, erblickte ich auf dem für Rollstühle angedachten Platz zwei Kinderwägen und drei Personen mit je einem großen Reisekoffer. Etwas ratlos blickte ich in den Bus und genauso ratlos und auch etwas mitleidig und gelangweilt blickten die im Bus stehenden oder hinter den Fensterscheiben sitzenden Fahrgäste aus dem Bus heraus.

Der Fahrer sagte (wiederum unerwartet), dass sie aussteigen und hinten einsteigen sollen. Menschen und Koffer folgten der Aufforderung, die Kinderwägen blieben stehen. Freundlicherweise wurde mir so viel Platz gemacht, dass ich gerade noch reinpasste – im Einparken bin ich Meisterin meines Fachs! Vor mir das Schild mit dem Rollstuhlzeichen und daneben das mit dem Hund mit Beißkorb ……  Sollte ich darüber nachdenken? Nein, heute nicht!

In meinem Rücken hörte ich das Einklappen der Rampe mit einem Knall. Ich freute mich richtig, dass ich diesmal die Augen nicht schließen musste, da nun meine Rückseite gleichmäßig bestaubt wurde und auch andere Fahrgäste in den Genuss der kostenlosen Staubwolke kamen – so haben mehrere was zum gleichen Preis.

Die Unruhe im Obus legte sich langsam und alle begannen wieder vor sich hinzustarren. Beim Aussteigen war dann nur noch ein einziges Knallen und eine einzige weitere Staubwolke zu überstehen und mit Schwung verließ ich die Busstation fluchtartig. Gestärkt für die nächsten Unbilden des Lebens erreichte ich also nach 45 Minuten meinen Zielort. Das Ziel des Abenteuers zeigte sich durch meinen angestiegenen Adrenalinspiegel ebenso als erreicht.

Ich fahre sicherlich bald wieder mit dem Obus. So viel Abenteuer ist kaum sonst wo für so wenig Geld zu bekommen.

Wenn ein weiteres Abenteuer meine Lebenslinie ziert, werde ich euch wieder berichten. Bis dahin – one life, live it! :)