von  Gabriele Rothuber
Antwort für Kinder: Die meisten Menschen werden als Bub oder Mädchen geboren, manche aber auch so ein bisschen „dazwischen“. Das heißt, manche Menschen haben ein bisschen was von weiblich und ein bisschen was von männlich.

gabiInfo für Eltern: rund 1,7 % der Bevölkerung ist intergeschlechtlich. Da dies nicht nur die Genitalien betreffen kann, sondern auch die Fortpflanzungsanlagen (Keimdrüsen) oder die inneren Geschlechtsorgane, die Chromosomen oder den Hormonhaushalt, wird Intergeschlechtlichkeit bei den meisten Menschen erst irgendwann im Lauf des Lebens festgestellt. Leider werden Neugeborene mit Genitalien, die nicht einer eindeutigen Norm entsprechen, auch heute noch frühzeitig operiert, um in eine der beiden Kategorien „zu passen“. Dies ist meist mit lebenslangen psychischen und physischen Traumatisierungen verbunden, weshalb Interessengemeinschaften weltweit für ein Verbot geschlechtsverändernder OPs kämpfen. Kinder sollen so aufwachsen, wie sie sind – sie können sich später selber
entscheiden, ob sie etwas an ihrem Körper verändern möchten oder nicht.

Siehe hierzu: Intersexuelle Menschen sprechen über sich!
Weiterführende Informationen:  Verein VIMOE und Plattform Intersex

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