Interessantes zum Thema Gesellschaftspolitik

von Gottfried Zlanabitnig

Ich freue mich über jeden Schneefall …

Aber ist der Schnee das Wichtigste?

Oder?

Die unterschiedlichen Farbtöne entdecken … ob politisch … religiös … oder?

Advent heißt für mich: feinfühlig werden … offen werden für evolutionäre Entwicklungen … d.h. die Farben der Natur, zu erkennen …

Advent heißt …der Anfang jeder positiven Entwicklung!

Ich wünsche einen guten Advent 2015!

von Michael König

Heute werde ich mit meinem Patenkind und seiner Familie eine Zirkusvorstellung im Winterzelt besuchen.  Ich spüre meine Vorfreude darauf. Auf die Vorstellung, auf die Reaktionen der Kinder auf das gemeinsame Erlebnis, auf den Austausch darüber. Ich freue mich auf… Adventzeit. Zeit der Vorfreude auf das Weihnachtsfest, was immer jede/r damit verbindet. Das bringt mich zum Nachdenken über diesen interessanten Begriff der Vorfreude, jetzt in der Adventzeit. Zart-ziehend, manchmal mit einer kleinen, würzigen Prise Bitterstoff angereichert, so würde ich das besondere Gefühl der Vorfreude beschreiben.

Sie ist nicht das Gegenteil der Vorangst. Diese gibt es in unserer Sprache interessanterweise nicht. Angst ist Angst. Aber die Vorfreude, dieses Gefühl muss sich um eine Nuance von der Freude unterscheiden, sonst würden wir diesen Begriff nicht geprägt haben. Vorfreude, das ist die sich öffnende Gefühlsknospe für das Noch-nicht-Seiende, aber schon freudig Erahnte, das Erwartete. Sie setzt mich in eine gerichtete, durchaus angenehme Spannung. Es ist die Freude nicht über, sondern  auf das noch nicht zur Erfüllung Gelangte, aber zur Erfüllung gelangen Wollende hin. Vielleicht ist diese Freude genau deswegen so intensiv, weil sie noch nicht zur Entfaltung gekommen ist, sich nicht ausgelebt hat, weil sie das Kopfkino impulsiert und einen inneren Spannungsraum, eine Aufladung erzeugt,  einen Energiestrom entfaltet, ja, manchmal sogar einen feinen Flow entstehen lässt. Die Vorfreude macht mich wach und lebendig. Sie ist nicht laut, überschwänglich, eruptiv. Sie zieht mich auf das Ereignis hin, das vor mir liegt. Sie überbrückt so manchen unangenehmen Tagesschatten. Denn da vorne, da wartet etwas auf mich. Vorfreude.

Ich wünsche uns, dass wir diesem zarten Gefühl der Vorfreude viel Raum geben können. Sie warten täglich auf uns, diese kleinen Ereignisse, auf die wir uns freuen können. Jetzt bin ich schon sehr gespannt, auf den Zirkus, der mich heute erwartet.

Ein zauberhaftes Lächeln für Helfer und Gestrandete. Kurzbericht und Video über das Projekt VerschenkeZEIT.

Ich habe das ganz große Glück in einem Büro arbeiten zu dürfen, das einen atemberaubenden Blick bietet. Man kann sich an vieles gewöhnen, aber an diese Aussicht sicher nicht. Meine Tage sind oft stressig. Aber wenn ich aus dem Fenster sehe, dann geht es mir gut und ein Lächeln breitet sich in meinem Gesicht aus. Und ich tanke sofort Energie aus der Schönheit dieses Anblicks. Ob morgens, mittags, abends, jeder Tag ist anders. Jeder Tag ist schön, ob Regen, Nebel, Schnee, Sonne, Dunst.


Ich möchte diesen Blick gerne immer wieder teilen. Was man teilt ist doppelt so schön. Genießt die Galerie der Salzburg- Ansichten. Träumt ein wenig. Teilt die Bilder, schenkt sie weiter! Salzburg ist atemberaubend!


Und vergesst nicht: Genießt die schönen Momente des Tages mit einem Lächeln!

Der Mensch nimmt sich als Maß für alles. Das heißt, dass wir selbst uns die Regeln machen. Es gibt aber so Vieles was wir uns selbst verbauen. Warum setzen wir nicht mehr auf ein Miteinander? Ohne Vorurteile und mehr Vertrauen in unsere Mitmenschen? Mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer? Mehr zuhören und weniger urteilen?

Heute ist der internationale Tag der Menschenrechte. Vielen reden darüber, noch mehr schreiben darüber. Es gibt unzählige Veranstaltungen und Aktionen. Alle finden die Umsetzung von Menschenrechten gerade in den von ihnen genannten Bereichen am wichtigsten.

Was aber ist wirklich wichtig: Der Mensch an sich. Er sollte der Mittelpunkt sein.

Google bringt zu Menschenrecht 558.000 Vorschläge und zu Lächeln 24 Millionen.

Wikipedia sagt: „Als Menschenrechte werden subjektive Rechte bezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass diese egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind. “

Darum plädiere ich auf das Recht auf Lächeln. Lächeln ist teilbar. Lächeln ist kostenlos. Lächeln braucht kein Gesetz. Wir brauchen es nur beanspruchen. Täglich und unzählige Male! Einmal einen fremden Menschen anlächeln. Spontan und ohne Überlegen. Die Wirkung wird verblüffen, auf beiden Seiten. Probieren Sie es aus und gewinnen sie ein Stück Zufriedenheit.

In diesem Sinne noch einen schönen Advent!


Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

von Adis Šerifović

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Aung San Suu Kyi Bildquelle: IBT (International Business Times) www.ibtimes.com

Überall wo man nur hinschaut, wird uns Angst gemacht. Wir beginnen uns unsicher zu fühlen, fürchten uns und verfallen sogar in eine Art von Hilfslosigkeit.

„Es bringt sich doch eh nichts“, kommt dann. Oder „Alles ist so schrecklich.“

Stopp.

Können wir bitte mal aufhören uns ständig Sorgen zu machen und Angst zu haben? Können wir mal mit Optimismus zu starten und dieser Furcht entgegen treten und sagen: „Nicht mit mir!“

Ich nehme mir da immer gerne ein Beispiel an Aung San Suu Kyi. Sie, burmesische Friedensnobelpreisträgerin und politische Aktivistin, setzte sich für die gewaltlose Demokratisierung ihres Landes Myanmar (Burma) ein und war insgesamt 15 Jahre lang unter Hausarrest gestellt, von der brutalen Militärregierung. Ihre Kolleginnen und Kollegen wurden verhaftet, gefoltert und ermordet. Und bis heute zählt die Regierung in Myanmar als die brutalste weltweit.Was ich spannend gefunden habe, war ihre Antwort auf die Frage eines Journalisten, wie sie so ruhig, geduldig und optimistisch bleiben kann, obwohl sie unter Hausarrest steht und nicht einmal ihre Familie sehen darf. Das ging sogar so weit, dass sie ihren krebskranken Mann vor seinem Tod nicht einmal sehen durfte.

Sie antwortete: „Ich war eine Gefangene, aber ich habe mich immer frei gefühlt, weil ich keine Angst hatte. Darum ist für mich die wahre Freiheit, die Freiheit von der Angst.“

Das ist doch mal ein guter Aufruf. Neben dieser Ganzen „Terrordebatte“, „Grenzzäune“, „Flüchtlingsproblematik“, brauchen wir wieder mehr Optimismus und eine Befreiung unserer Ängste.

Das Leben ist zu kurz um sich zu fürchten. Befreien wir uns von unserer Angst und beginnen zu leben.

Und vergesst nicht: Genießt die schönen Momente des Tages mit einem Lächeln!