DDR-Doping für die Fussi

Ich bin ja seit meiner austherapierten Krebserkrankung aufgrund der Chemo-Nachwirkung auf den Rollstuhl angewiesen. Jetzt heißt es wieder gehen lernen. Das schon sichtbare Licht am Ende des Tunnels, lässt mich Hoffnungsschwanger meine Trainings und Physiotherapien absolvieren. Das nur zur Info für alle, die meine früheren Beiträge dazu auf zartbitter nicht kennen.

Als umsichtiger Mensch halte ich nicht nur nach etwaigen neuen Trainingsmethoden Ausschau, sondern auch auf diverse Hilfsmittel, die weltweit angeboten werden.

Christian FussiDank unbegrenztem Internetzugang stöbere ich gerne auf diversen Seiten. Auch bekomme ich den einen oder anderen Newsletter zugesandt. In einem davon entdeckte ich wunderbare und in meinen Augen auch wunderschöne Sportschuhe! Original DDR-Modelle von Carl Häßner, der 1897 die Zeha Ledermanufaktur gründete. In den 60er Jahren wurden alle DDR-Sportler mit den Zeha Sportschuhen ausgerüstet.

Mittlerweile ist ja weitläufig bekannt, dass in der untergegangenen DDR das Doping nicht nur opportun, sondern auch von ganz oben gewünscht war. Man wollte unbedingt dem dekadenten Westen zeigen, dass der Sozialismus in allen Bereichen überlegen ist. So manche erinnern sich noch das nasale Geplärre vom alten Zausel Ulbricht: „Nieeeemand hat die Absicht, unsere Sportler zu dopen!“ Hat Ulbricht gar nie gesagt? Stimmt. Diese Nichtabsichtserklärung war ja wegen der Mauer!

Nach diesem ganz kurzen Umschweif sind wir auch schon beim eigentlichen Thema dieses Beitrags. Auch wenn die besagten DDR-Sportler meist gedopt waren: Vielleicht trugen die berühmten Häßner Schuhe ja auch zum Erfolg bei?
Wunderbar überwiegend in Handarbeit in Leder gearbeitet, machen sie hoffentlich nicht nur schöne Fussi, sondern verhelfen mir durch das in Kalbsleder eingearbeitete Fußbett zu einem schönen, aufrechten Gang! Quasi mein Dopingmittel um in den Tritt zu kommen!

Zeha Berlin gibt es heute noch und die damaligen Schuhe erleben in den verschiedensten Farben ein Revival.

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