„Ich bin gestern über mich sehr erschrocken.“, das meinte heute eine Freundin.wolken

Sie hatte die Nachrichten gesehen, dabei war auch ein Bericht über den Bürgerkrieg in Syrien. Das Erschreckende für sie war, dass sie die Nachrichten aus diesem Land als Normalität empfindet. Kurze Nachrichten über Bombenangriffe, Heckenschützen, Flüchtlinge, Tote und Verletzte. Es gehört einfach dazu, aber ich muss zugeben, auch ich nehme es nur als eine von vielen Meldungen wahr. Das beschämt mich. Wie kann Krieg eigentlich zu einer Gewohnheit werden? Während jeden Tag Kinder, Frauen und Männer einen sinnlosen Tod sterben, streiten die Nationen seit zwei Jahren herum. Streiten darüber, ob sie eingreifen sollen, Sanktionen was helfen oder eine Flugverbotszone den Krieg verkürzen könnte. Auch die Europäische Union, deren Teil wir sind, ist sehr vornehm zurückhaltend. Ist es uns wirklich so egal, was einen Katzensprung übers Mittelmeer passiert?

Es scheint so…

1 Antwort
  1. Monika sagte:

    Ich denke nicht, dass uns das egal ist, was weit weg geschieht. Ich halte es schlicht und einfach für Psychohygiene.

    Würde Jede und Jeder sich ständig Sorgen und Gedanken machen, was weit weg geschieht, so würde die Selbstmordrate deutlich nach oben schnellen. Denn jede und jeder Einzelne hat zusätzlich seine eigenen kleinen Katastrophen, Probleme und vielleicht auch Kriege die belasten.

    Will jemand was Gutes tun, dann soll er bei seinen Nachbarn bzw. seinem Umfeld anfangen. Die großen Kriege können wir nicht beeinflussen. Die gab es schon immer und wird es auch so lange geben, solange der Virus Mensch diese Erde besiedelt. Leider.

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