Zartbitter wünscht allen Menschen – gleich welcher Weltanschauung und Religion sie angehören – ein Weihnachtsfest voller tiefen Frieden. Das unmöglich Erscheinende möglich machen. Auch dafür steht unser Blog. In der Weihnachtsbotschaft der Sacré-Coeur Ordensfrau Sr. Ishpriya kommt dies zum Ausdruck. Die Übersetzung der Videobotschaft wurde freundlicherweise von http://www.wayofhope.info/ zur Verfügung gestellt:
https://www.youtube.com/watch?v=Nkvh-O6uhpE
Ishpriyas Weihnachtsgruß 2014
Ein wunderbares Fest wünsche ich euch allen. Ein Fest des „Unmöglichen“. Das Unmögliche feiern? Weltweit wird Weihnachten gefeiert. Es ist wirklich ein Fest der „Unmöglichkeit“. Wir bemerken es in allen Medien, die Weihnachtsgeschichte wird in tausenden und abertausenden Schulen, Häusern und Kirchen auf der ganzen Welt erzählt. Aber was macht es zu einem Fest des „Unmöglichen“? Weil wir dabei den Anfang eines Lebens feiern, das gelebt wurde um uns zu zeigen und zu lehren, dass es tatsächlich möglich ist, in Harmonie, in gegenseitigem Respekt und Frieden auf diesem Planeten zu leben. In Zeiten von solcher Gewalt, Brutalität, Terror und Blutvergiessen brauchen wir tatsächlich diese Botschaft. Deshalb nenne ich es das Fest des Unmöglichen.
Vielerorts werden einmal im Jahr die Figuren der Weihnachtsszene aus den Schachteln geholt. Darunter findet sich auch der Esel. Der Esel spielt eine wichtige Rolle in dieser Geschichte. Üblicherweise sehen wir ihn, wie er sanftmütig auf das Kind blickt und zärtlich warme Luft ausatmet. Aber heuer hat der Esel für uns eine bedeutendere Rolle. Er wird wieder auf der Straße unterwegs sein, und uns somit an den zweiten Teil der Weihnachtsgeschichte erinnern, der noch wichtiger ist, und der so oft übersehen wird. Der Esel wird auf der rauen Straße nach Ägypten unterwegs sein. Warum? Weil Josef die Warnung bekommt: „Geht weg von hier, sucht euch Unterschlupf in Ägypten, weil Herodes das Kind töten will!“ Sie brechen mit den wenigen Habseligkeiten auf, die sie gerade mittragen können. Sie kommen in ein Land, in dem sie nicht die Sprache kennen. Sie sind dort nicht vertraut mit den kulturellen Gebräuchen. Die Religion ist ihnen fremd. Obwohl Josef ein geschickter und tüchtiger Handwerker ist, wird er dort keinen Arbeit finden. Und die junge Maria mit ihrem Erstgeborenen hat dort kein Zuhause. Sie sind Flüchtlinge, nicht eingeladen, nicht erwünscht, ein Ballast für die Wirtschaft, geradezu ein übrig gebliebener Abfall, ganz unten am Grunde der sozialen Hierarchie. Denken wir so die tatsächliche Botschaft dieser Weihnachtsgeschichte nochmals durch.
Das alles wurde mir vor wenigen Jahren klar, als ich als Weihnachtsgruß ein ausgefallenes Bild gesendet habe. Es zeigt ein muslimisches Paar mit einem Baby, das in den ausgebombten Ruinen eines Gebäudes Unterschlupf sucht. Eine ältere Jüdin auf dem Bild trägt einen Sack mit Speiseresten, offensichtlich übrig Gebliebenes von den Familienfesten. Sie hat auch ihre kleine Enkeltochter dabei. Sie trägt ihre Schmusekatze, um sie dem Baby zu bringen und es warm zu halten. Ich war überrascht, dass viele, die meine Karte erhalten haben, darauf die Weihnachtsszene nicht erkennen konnten. Schliesslich waren ja keine Engelschöre, keine anbetenden Hirten und keine Könige mit reichen Geschenken dabei.
Was ist nun Weihnachten? Das Unmögliche!
Wenn du Nachrichten hörst von den Gewalttätigkeiten, den Kriegen, die auf der Welt toben, von den Menschen, die wegen ihrer politischen Meinung oder ihrer religiösen Werte verfolgt werden. Wenn du weißt um die Jahrhunderte alten Auseinandersetzungen zwischen verschiedensten Nationen, hast du dich dann einmal selber sagen hören: „Diese Situation wird sich wohl niemals ändern!“ – Dann ist es wirklich Zeit, auf die wahre Botschaft von Weihnachten zu hören: Auf das Unmögliche, auf die Hoffnung und die Versicherung, dass wir Friede und Respekt bringen können unter die reiche Verschiedenartigkeit der Menschen unserer Menschheitsfamilie, und dass wir lernen können, zusammen zu leben.
Was braucht es dazu?
Meister Eckhart, aber auch viele andere Frauen und Männer erinnern uns seit Jahrhunderten daran: Christus, oder die Botschaft des Unmöglichen, muss in uns selbst zur Welt kommen. Die Wertvorstellungen, die innere Haltung, die Risikobereitschaft, die Hoffnungen, der Glaube eines Jesus Christus. Das muss in mir geboren werden. Und er sagt dazu: solange das nicht passiert für dich, ist Christus selber überhaupt nicht geboren. Was gibt es dann an Weihnachten zu feiern?
Nun meine Hoffnung für jeden von uns: Wo immer ihr in einer Krippe den Esel seht. Lasst euch damit an die ganze Geschichte erinnern, vor allem den zweiten Teil.
Ich wünsche euch allen die erstaunlich große Freude und Freiheit der Geburt Christi in dir selber.
Schwester Ishpriya, Weihnacht 2014
Sr. ISHPRIYA ist Engländerin und heißt mit bürgerlichem Namen Dr. Patricia Kinsey. Sie ist Sacré-Coeur Ordensfrau und promovierte Psychologin. Sr. Ishpryia lebte 32 Jahre in Indien, wo sie drei „christliche” Ashrams mitbegründete. Sie studierte Theorie und Praxis der östlichen spirituellen Traditionen und veröffentlichte zum Thema Spiritualität zahlreiche Artikel in Indien, den USA und in Europa. In Österreich gründete Sie mit Sr. Gitti Linhart am Wechsel in der Nähe von Dechantskirchen die „Quelle“, einen christlich-interreligiösen Aschram: http://international-satsang.org/quelle
Die Welt und das kleine Glück
Gesellschaft, GesellschaftspolitikKurz gesagt heißt das, wenn ich Marmelade einkoche, interessiere ich mich nicht für alles außerhalb des kleinen privaten Glücks. Und das nervt mich. Ich gestehe, dass ich gerne einkoche und Kekse backe. Ich habe auch eine Riesenfreude am Tomaten anbauen und Vögel beobachten. Was mich nie reizen wird ist Häkeln, Stricken und Nähen. Aber alles andere – gerne.
Und trotzdem interessiere ich mich für vieles, was außerhalb von Küche und Garten vor sich geht. Ich rege mich auf über Ungerechtigkeiten, mich beschäftigt es, wenn es Menschen schlecht geht. Es lässt mich nicht kalt, wenn es woanders Krieg, Vertreibung und Unterdrückung gibt. Ich versuche im Rahmen des mir Möglichen etwas dazu beizutragen, die Welt ein Stückchen besser zu machen und das heißt nicht, dass ich Eingekochtes verschenke.Und ich weiß von vielen anderen Menschen, dass sie auch so empfinden und handeln. Aber ich lasse mir nicht vorwerfen, dass ich, wenn ich Marmelade einkoche, kein Interesse am Geschehen in der näheren und ferneren Welt habe. Das Leben ist kein „entweder – oder“ sondern ein „sowohl – als auch“!
Oder wie seht ihr das?
Die Kinder des Prometheus
Geschichte, Kultur5 Millionen Menschheitsgeschichte auf 700 Seiten. Das ist Hermann Parzingers „Die Kinder des Prometheus“ . Er nimmt uns mit auf eine Reise, die über die ganze Erde führt und versucht einen Überblick über die Erkenntnisse der vorschriftlichen Zeit zu geben.
Göbekli Tepe
Spannend sind seine Ausführungen zur Entwicklung des Menschen. Welche Bedeutung die Umweltbedingungen, die Fauna und Flora hatten. Und wie sich Werkzeuge auf die Weiterentwicklung des Menschen auswirkten. Vom Gebrauch des Feuers lernen wir in der Schule, aber haben wir auch von der Bedeutung der Nähnadel gehört? Sie hat den Menschen befähigt sich Tierfelle zu großen Stücken zu verbinden und damit Wärme zu gewinnen. Es kristallisiert sich aus den Funden heraus, dass die Neugier eine der wichtigsten Antriebsfedern des Menschen ist. Besonders viel Raum widmet Parzinger der Entwicklung von Kultstätten.
Eine der interessantesten ist wohl Göbekli Tepe, in der Nähe von Urfa in der Südosttürkei. Vor 11.000 Jahren entstand hier eine überregionale Kultstätte, an der die Menschen regelmäßig zusammenkamen. Tonnenschwere Pfeiler, behauen mit Figuren, zeugen von der Bedeutung. Ohne organisatorisches und technisches Wissen wäre es nicht möglich gewesen diese Stätte zu errichten. Hier lässt sich der Übergang vom Jäger und Sammler zum Bauern festmachen. Vor mehr als drei Jahren war ich dort. Ich stand auf dem Hügel von Göbekli Tepe und kam aus dem Staunen nicht heraus. Diese riesigen Pfeiler, wie kamen die auf den Hügel? Die wunderbaren Reliefe darauf, Schlangen Füchse, Löwen. 11.000 Jahre alt, das lässt einen ehrfürchtig sein.
Wer nicht selbst dorthin reisen kann, dem sei Parzingers Buch ans Herz gelegt. Ein großartiges Panorama über 5 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte.
zartbitter ist drei! Ein Dankeschön an alle zartbitter LeserInnen!
Allgemein, MiteinanderUnd plötzlich war da eine Idee. Wir schreiben beide gern, sind neugierige Menschen und erzählen gern über Erlebtes. Also warum nicht einen Blog gründen und andere einladen mitzutun? Einfach schreiben über dies und das, was uns wichtig ist? Und wenn es uns nicht mehr freut, dann gehen wir wieder vom Netz und behalten es als kleine Episode in netter Erinnerung? Ja, so haben wir uns das vorgestellt.
Und jetzt drei Jahre später sind wir wieder zusammen gesessen und haben ein bisschen Rückblick gehalten, was da geworden ist aus unserer Idee. Und wir haben gestaunt. Wir sind immer noch im Netz und es ist keine Rede mehr davon aufzuhören. Es macht einfach zu viel Freude. Und das liegt an jedem einzelnen von euch, die ihr unseren Blog lest, mitgestaltet, weiterempfehlt und uns auch Anregungen gebt, aber auch nicht mit Kritik übern Berg hält. Das ist gut so.
Was uns besonders gefreut hat, sind die vielen Menschen, die unseren Blog lesen.
Das liegt in erster Linie nicht an uns, sondern besonders an den vielen Autorinnen und Autoren, die mitschreiben. Das macht zartbitter einfach so vielfältig. Findet ihr nicht?

Im Jahr 2014 haben wir beschlossen zartbitter zu einer fixen Institution zu machen. Dazu gehört in Österreich was? Ja genau, man gründet einen Verein. Und so sind wir seit Juni 2014 eine coole Truppe, die sich in gemütlicher Vereinsrunde Gedanken macht, wie zartbitter weiterentwickelt werden kann.
Und jetzt liebe Leserinnen und Leser ein Angebot an euch. Wir freuen uns, wenn neue Autorinnen und Autoren zu uns stoßen. Aus Erfahrung wissen wir, dass es manchmal eines kleinen Anstoßes bedarf, um etwas zu schreiben. Aber wenn man es einmal getan hat, dann will man immer wieder mal. Bei uns sind alle Themen willkommen, ob ihr über Hühner, Spirituelles, Filme, Gesellschaftspolitik, Menschen, Erlebnisse, Sport, Kuchen, Feminismus, Hunde oder Geschichte schreiben wollt. Wir wollen ein offener Blog sein. Wir selbst sind manchmal gegenteiliger Meinung zu einer Sache und sehen es als Bereicherung, auch im Blog den anderen zuzulassen. Das macht das Leben reicher und lehrt uns Respekt.
2014 war ein wunderbares zartbitter-Jahr. Wir freuen uns auf 2015! Auf euch Leserinnen und Leser und auf alle, die aktiv mitmachen wollen!
Alles Gute, viel Gesundheit und bleibt euch treu :)
Anja und Peter
und alle Autorinnen und Autoren
„Ich denk, es war ein gutes Jahr…“ (Reinhard Mey) – ein Dank, ein Rückblick, ein Vorsatz
Kolumne, Neues vom Lieblingsplanetenvon Alexandra Schmidt
Jahresrückblick: Nochmal schauen, was war, was nicht war und was hätte sein können.
Das war mein Jahr 2014: Reisen nach Bordeaux, Japan, Piemont, Paris, Frankfurt, Linz und Wien. Die Weinakademie bis „Aufbau 2“ mit Auszeichnung. Fast jede Woche Kultur, besonders schön darunter: Pippo Pollina, das Abschlusskonzert der Salzburger Festspiele, Jan Garbarek mit dem Hilliard-Ensemble im Dom, Udo Jürgens.
Am 14. Hochzeitstag gesagt: so kann es bleiben. Freundschaften gepflegt – unzählige Abende mit feinen Menschen verbracht, gelacht, mitgefühlt und ja: immer richtig gut was zum Essen und Trinken. Die Familie mehr und mehr präsent – immer lustiger wird’s mit „der Verwandtschaft“ und super, dass Mami eine neue Hüfte hat und wieder gut gehen kann.
Zwar hab ich jetzt ein hiniges Knie, bin aber sonst fit (dafür bin ich am meisten dankbar). Die Arbeit war wieder mal die Arbeit und hat richtig Spaß gemacht: 500 bei One Billion Rising, 600 im Sommer beim frauenmäßigen Spazieren und 5.000 Unterschriften für „Ein NEIN muss genügen“.
Es war ein gutes Jahr. Danke allen – ich hoffe, ich hab euer Leben auch manchmal so bereichert.
Und 2015? Verheißt Gutes: In Koblenz weiter Wein lernen, ein halbes Jahr Sabbatical, vier Wochen davon in Australien.
2015 sind wieder nicht mehr alle mit dabei. Hilda, schade, dass wir uns nicht mehr gesehen haben – vielleicht hättest du mich noch erkannt. Corvin, schade, dass du gehen wolltest.
Und die kranke Freundin, die Bekannten mit den Sorgen? Die Bettelnden auf der Straße, die Frierenden ohne Heimat in den Flüchtlingslagern dieser Welt und in Salzburg, und, und, und? Zeit verbringen, zuhören, für sie sprechen, spenden. Sonntags mit einer weißen Rose spazieren gehen (gegen die rechten Schmierereien ). Gutes tun. Locker bleiben.
Denn das ist mein Vorsatz für 2015: „A Mensch mecht i bleibn“ (Wolfgang Ambros)
Eure Xela
A Mensch mecht i bleibn (Wolfgang Ambros)
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Das Fest des Unmöglichen
Allgemein, Spirituell, WeltZartbitter wünscht allen Menschen – gleich welcher Weltanschauung und Religion sie angehören – ein Weihnachtsfest voller tiefen Frieden. Das unmöglich Erscheinende möglich machen. Auch dafür steht unser Blog. In der Weihnachtsbotschaft der Sacré-Coeur Ordensfrau Sr. Ishpriya kommt dies zum Ausdruck. Die Übersetzung der Videobotschaft wurde freundlicherweise von http://www.wayofhope.info/ zur Verfügung gestellt:
Vielerorts werden einmal im Jahr die Figuren der Weihnachtsszene aus den Schachteln geholt. Darunter findet sich auch der Esel. Der Esel spielt eine wichtige Rolle in dieser Geschichte. Üblicherweise sehen wir ihn, wie er sanftmütig auf das Kind blickt und zärtlich warme Luft ausatmet. Aber heuer hat der Esel für uns eine bedeutendere Rolle. Er wird wieder auf der Straße unterwegs sein, und uns somit an den zweiten Teil der Weihnachtsgeschichte erinnern, der noch wichtiger ist, und der so oft übersehen wird. Der Esel wird auf der rauen Straße nach Ägypten unterwegs sein. Warum? Weil Josef die Warnung bekommt: „Geht weg von hier, sucht euch Unterschlupf in Ägypten, weil Herodes das Kind töten will!“ Sie brechen mit den wenigen Habseligkeiten auf, die sie gerade mittragen können. Sie kommen in ein Land, in dem sie nicht die Sprache kennen. Sie sind dort nicht vertraut mit den kulturellen Gebräuchen. Die Religion ist ihnen fremd. Obwohl Josef ein geschickter und tüchtiger Handwerker ist, wird er dort keinen Arbeit finden. Und die junge Maria mit ihrem Erstgeborenen hat dort kein Zuhause. Sie sind Flüchtlinge, nicht eingeladen, nicht erwünscht, ein Ballast für die Wirtschaft, geradezu ein übrig gebliebener Abfall, ganz unten am Grunde der sozialen Hierarchie. Denken wir so die tatsächliche Botschaft dieser Weihnachtsgeschichte nochmals durch.
Das alles wurde mir vor wenigen Jahren klar, als ich als Weihnachtsgruß ein ausgefallenes Bild gesendet habe. Es zeigt ein muslimisches Paar mit einem Baby, das in den ausgebombten Ruinen eines Gebäudes Unterschlupf sucht. Eine ältere Jüdin auf dem Bild trägt einen Sack mit Speiseresten, offensichtlich übrig Gebliebenes von den Familienfesten. Sie hat auch ihre kleine Enkeltochter dabei. Sie trägt ihre Schmusekatze, um sie dem Baby zu bringen und es warm zu halten. Ich war überrascht, dass viele, die meine Karte erhalten haben, darauf die Weihnachtsszene nicht erkennen konnten. Schliesslich waren ja keine Engelschöre, keine anbetenden Hirten und keine Könige mit reichen Geschenken dabei.
Wenn du Nachrichten hörst von den Gewalttätigkeiten, den Kriegen, die auf der Welt toben, von den Menschen, die wegen ihrer politischen Meinung oder ihrer religiösen Werte verfolgt werden. Wenn du weißt um die Jahrhunderte alten Auseinandersetzungen zwischen verschiedensten Nationen, hast du dich dann einmal selber sagen hören: „Diese Situation wird sich wohl niemals ändern!“ – Dann ist es wirklich Zeit, auf die wahre Botschaft von Weihnachten zu hören: Auf das Unmögliche, auf die Hoffnung und die Versicherung, dass wir Friede und Respekt bringen können unter die reiche Verschiedenartigkeit der Menschen unserer Menschheitsfamilie, und dass wir lernen können, zusammen zu leben.
Was braucht es dazu?
Meister Eckhart, aber auch viele andere Frauen und Männer erinnern uns seit Jahrhunderten daran: Christus, oder die Botschaft des Unmöglichen, muss in uns selbst zur Welt kommen. Die Wertvorstellungen, die innere Haltung, die Risikobereitschaft, die Hoffnungen, der Glaube eines Jesus Christus. Das muss in mir geboren werden. Und er sagt dazu: solange das nicht passiert für dich, ist Christus selber überhaupt nicht geboren. Was gibt es dann an Weihnachten zu feiern?
Nun meine Hoffnung für jeden von uns: Wo immer ihr in einer Krippe den Esel seht. Lasst euch damit an die ganze Geschichte erinnern, vor allem den zweiten Teil.
Ich wünsche euch allen die erstaunlich große Freude und Freiheit der Geburt Christi in dir selber.
Schwester Ishpriya, Weihnacht 2014
Merci für die Blumen
Allgemein, Augenblicke, KulturJedes Lied wurde mit Sahne serviert. Denn das Leben ist ja nicht nur eine Schokoladentorte, sondern auch die süßen Schnitten können genossen werden. Auch wenn er noch niemals in New York gewesen ist, so hat er doch 1001 mal bei sentimentalen Akkorden griechischen Wein genossen.
Sein Bruder, der wunderbar malen kann, den hat er bewundert. Weil er Zeitloses schaffen kann. Das wollte Udo, Geschichte schreiben, aber nicht durch Kriegszüge. Sondern durch alltägliche und hochpolitische Geschichten, die jede/r versteht. Denn diese Welt braucht Lieder: Lieder vom gläsernen Menschen, vom ehrenwerten Haus, vom Drachen-Bauen, vom Schwimmen gegen den Strom, von unserer Angst und vom größten Wunsch.
Gib uns Deine Angst, wir geben Dir unsere Hoffnung dafür. Heute begann der Rest Deines Lebens. Ein Augenblick, ein Stundenschlag, 1000 Jahre sind ein Tag. So lange klingt Dein Lebenswerk nach.
Danke Udo, merci Chéri!!!