Ein Schnupperkurs ist ja dazu da, etwas Neues kennen zu lernen. Beim Schnupperkurs „Fliegenfischen für Frauen“ hat Franz Xaver Ortner auch Einblicke ins Fliegenbinden gegeben.

Seit 35 Jahren hat Franz Xaver eine große Leidenschaft – das Binden von Fliegen. Und wenn man ihm so zuschaut, sieht und spürt man sofort, dass er der Herr der Fliegen. Er gehört zur Weltspitze, seine Expertise ist überall gefragt. Das führt ihn auch zu den schönsten Gewässern der Welt, aber in Salzburg ist er zu Hause. Beim Fischereiverein Salzburg wirft er seine Fliegen in der Salzach aus, das Revier des Vereins reicht von der Staatsbrücke bis nach Urstein.

 

Beim Fliegenfischen geht es den meisten Fischen nicht an den Kragen. Der Köder hängt an der Angel ohne Widerhaken, damit wollen die Fischer verhindern, dass die Fische verletzt ins Wasser zurückkommen.

Beim Schnupperkurs zeigt uns Franz Xaver, wie man eine Fliege bindet. Sein persönlicher Rekord liegt bei 1 Minute und 36 Sekunden, natürlich auch mit geschlossenen Augen. Eine gute Fliege um die zwei Euro. Wenn es naturalistisch sein sollte, steigt der Preis schon mal auf gut 20 Euro.

Die Fliege „Fast Food“ entsteht

 

Frisch geölt kann „Fast Food“ in den Einsatz

Fasziniert schauen alle zu, wie er die Fliege „Fast Food“ bindet. Blitzschnell ist der orange Rumpf gebunden, dann kommt der Rest der Fliege dran.

Franz Xaver zeigt wie es geht: Das Auswerfen der Angel

Aber er ist beim Kurs nicht nur fürs Fliegenbinden da, er zeigt den Frauen auch, wie man die Angel richtig auswirft. Und wenn man so zuschaut, weiß man, warum Fischen so beliebt ist. Es gibt keinen Stress, alles verläuft ruhig. Franz Xaver wirft die Angel so aus wie er Fliegen bindet: Die Handgriffe sitzen, nichts ist hektisch.

Wer hat jetzt Lust auf Fliegenfischen?

Jan Kubala und Herwig Geroldinger vom Fischereiverein Salzburg freuen sich über neue Mitglieder

Bernhard Nisslmüller weiß vieles über das Fliegenfischen zu erzählen

Hier erzählt Bernhard Nisslmüller über sein liebstes Hobby.

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