Als im 17. Jahrhundert sich viele Menschen in den Ruin stürzten, lag das an der Tulpe. Sie war Spekulationsobjekt an der Amsterdamer Börse. Die seltensten Tulpenzwiebeln erzielten die höchsten Preise. Importiert wurden die Tulpen aus dem Osmanischen Reich. Am Hof des Sultans waren sie eine beliebte Gartenpflanze. Ihren Ursprung hatten sie in Persien. Im 16. Jahrhundert kamen die Blumen mit Botschaftern und Händlern nach Europa. Die größten Fans hatte die Tulpe in den Niederlanden. Auch nach dem Börsencrash 1637 blieb die Tulpe mit Holland verbunden. Und heute ist sie neben dem Käse, den Windmühlen und der königlichen Farbe Orange DAS Symbol für Holland.


Im Frühling sind wir wohl alle ein bisschen tulpenverrückt. Denn die Tulpe verzaubert uns mit ihren unzähligen Farben und Mustern. Und sie verspricht, dass die warmen Tage nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Tulpe duckt sich nicht. Sie steht stolz im Beet. Ein herrlicher, farbenprächtiger Anblick.


Und die Tulpe ist eine zuverlässige Pflanze. Am besten setzt man die Zwiebeln im August oder September. Und dann lässt man sich ab Ende März überraschen, was da wohl aufblüht. Nach der Blüte, schneidet man den verwelkten Blütenkopf weg, lässt aber die Blätter stehen. Die Tulpe sammelt nun Kraft für das nächste Jahr. Die Blätter zieht die Tulpe bis Juni in die Erde ein. Die verwelkten Blätter, die über der Erde bleiben, entfernt man dann einfach.


Wenn man Tulpen für die Vase schneidet, dann ist es wichtig, die Vase nicht bis zum Rand mit Wasser zu füllen. Eine Handbreit genügt und man füllt immer wieder ein bisschen nach. Wenn man der Tulpe immer frisches Wasser gibt, dann verblüht sie schneller.

Tulpen sind giftige Pflanzen, also nicht zu essen für Mensch und Tier. Dafür erfreut sie uns verlässlich  mit ihrer Schönheit und kündet von Frühling und Sommer. Darum Tulpen!

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