Gerade habe ich mir einen Tee aus getrockneten Indianernesselblüten gemacht. Und dabei an die wunderbare Pflanze gedacht, wie sie mich im Sommer immer wieder überrascht hat.

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Für mich ist die Indianernessel eine Pflanze auf den zweiten oder dritten Blick. Manche Pflanzen sind im Garten so beherrschend, etwa Rosen, Lilien oder Hortensien. Sie bekommen beim Gartenrundgang zuerst alle Aufmerksamkeit. Dann schau ich immer noch nach dem Gemüse und den Kräutern. Und meist dann, wenn ich nicht mehr bewusst hinschaue, dann fällt die Indianernessel in mein Blickfeld. Was mich regelmäßig zu dem Ausruf bewegt: „Ja schau die Indianernessel hat schon wieder so schöne Blüten!“ Und weil sie sich nicht in den Vordergrund drängt, empfinde ich sie als sehr vornehm. Obwohl ihre Blüte eigentlich sehr verrückt aussieht, mit den durcheinander abstehenden lila oder roten Hochblättern. Sie könnte zwischen den reichen behüteten Ladies in Ascot durchaus mithalten. Oder aber einen Friseurbesuch vertragen ;)

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Die Indianernessel mag es sonnig und warm. Wenn sie zufrieden ist mit ihrem Standort, dann blüht sie bis September. Wenn es nicht genügend regnet, dann freut sie sich über zusätzliche Wassergaben. Sonst ist sie sehr genügsam. Nur wenn der Mehltau sie erwischt, dann ist sie eigentlich nicht mehr zu retten. Also ich habe es nicht geschafft vor 2 Jahren und musste eine neue anpflanzen.

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Wenn sie blüht, dann einfach immer wieder einige Köpfchen abschneiden und zum Trocknen auslegen. Die getrockneten Blüten bewahre ich einfach im Schraubglas auf und so wie heute mache ich mir dann einen köstlichen Tee. Einfach 3-4 Blütenköpfchen mit heißem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und den Tee genießen und an den Sommer denken.

Und vielleicht dazu einen Kuchen oder leckeres Güllac genießen! Hier die Rezepte für:

Rehrücken – leicht gemacht!

Güllac – eine süße Lasagne!

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