Männer kommen zum Frauentag

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Im Vorfeld des Internationalen Frauentages (8. März) geschieht etwas Erstaunliches. Es wird in der Öffentlichkeit über Männer diskutiert. Und das nicht wenig. Die österreichische Regierung fragt sich, ob der Papamonat nun verpflichtend eingeführt werden soll. Auch die Dauer von ein bis drei Monaten ist im Gespräch. Ich meine, die Präsenz des Vaters rund um die Geburt bis zu einem Monat danach hat nicht nur einen persönlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Mehrwert. Wenn der Vater von Anfang an dabei ist, gewinnen nicht nur die Kinder, sondern auch die Frauen und Männer.


Positiv in den letzten Jahren sehe ich die Entwicklung, dass durch die Einführung des gehaltsabhängigen Kindergeldes (1.1.2010) sich mehr Männer für die Väterkarenz entscheiden. Doch ausschlaggebend bleibt bei der Entscheidung, ob und wie lange der Vater in Karenz geht, das Einkommen. Deshalb ist es ganz wesentlich, dass Frauen gleich entlohnt werden wie die Männer. Da gibt es in bestimmten Branchen nach wie vor eine große Kluft. Die gleiche Entlohnung für dieselbe Tätigkeit hat wiederum positive Auswirkungen auf die Väterkarenz.

Das Männerthema greift auch ServusTV am Tag der Frauen auf. Die am Dienstag aufgezeichnete Diskussion wurde auf anspruchsvollem Niveau geführt, soweit das in Zeiten von Infotainment überhaupt möglich ist. Ein zentraler Punkt war der Mut der Männer, eigene und neue Wege zu gehen. Ziel einer neuen Männerbewegung kann nur Gleichberechtigung sein. Diese geht nicht und kommt nicht ohne uns Männer.

In diesem Sinne, die besten Glückwünsche an alle Frauen!

Do. 8. März, 22:30 Uhr auf ServusTV
http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Talk-im-Hangar-7-011259415348772

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