Als ich heute mit dem Bus zum Schloss Mirabell gefahren bin, habe ich mal ganz bewusst die anderen Fahrgäste angesehen. Und wisst ihr was? Es hat mir gefallen, was ich gesehen habe. Eine bunte Mischung an Menschen, so wie unsere Gesellschaft halt ist. Da waren zwei ältere Damen, ganz ins Gespräch vertieft. Ein älterer Herr hat sich mit dem Rollator im Bus ein günstiges Plätzchen gesucht, damit er auch bequem wieder aussteigen kann. Ein asiatisches Touristenpärchen hat immer zwischen Stadtplan und Fahrstrecke hin und hergeschaut. Mich hat ein bisschen gewundert, dass die beiden noch einen „analogen“ Plan aus Papier hatten. Eine Mutter mit zwei Kids im Kindergartenalter war bemüht, dass die beiden nicht zu laut plappern. Zwei Mädchen, eine mit Kopftuch, waren in ein Handy vertieft und kicherten immer wieder, sah ganz nach ersten Liebesdingen aus. Und dann war da noch meine alte Kollegin, die mit ihren Deutschkurs-Frauen in den Bus eingestiegen ist, auf dem Weg zum Chiemseehof den Landtag zu besichtigen. Und viele andere Fahrgäste, die alle unterschiedlich waren im Alter, im Aussehen, im Verhalten. Und das war ein buntes Bild, so wie Salzburg ist. Es erinnerte mich auch an den Besuch in einer Volksschule vor einigen Wochen. Dort hingen in der Halle die selbstgemalten Porträts aller Schülerinnen und Schüler. Auch der Nachwuchs in Salzburg ist vielfältig und jeder und jede für sich ganz einmalig. Und das finde ich schön, denn die Vielfalt ist auch unsere Zukunft.

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