Die Palatschinken

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palaIch weiß nicht, ob das am Alter liegt, aber in der letzten Zeit passiert es mir häufiger, dass ich längst vergessene Szenen aus meiner Kindheit wieder vor Augen habe. Kürzlich ging es mir beim Palatschinken machen so. Gerade als ich den ersten Schöpfer Teig in die Pfanne gebe, kommt die Erinnerung hoch. Oft, wenn ich am Freitag von der Schule nach Hause kam, gab es Palatschinken mit Marmelade. Damals war es noch üblich am Freitag kein Fleisch zu essen, es war ein traditioneller Fastentag. Im Innviertel nahm man das noch etwas genauer mit dem Freitagsfasten. Meine Mutter hat von Topfenauflauf über Zwetschgenknödel bis zu Buchteln mit Vanillesauce immer köstliche Mehlspeisen gemacht. Am liebsten waren mir die Palatschinken mit schön viel Staubzucker drauf. Wir saßen am Esstisch und Mutter hat einen Palatschinken nach dem anderen gemacht und wir verdrückten sie frisch aus der Pfanne.

Dieses Bild aus meiner Kindheit vor Augen habe ich Bissen für Bissen die Palatschinken genossen und musste dauernd dabei lächeln. Eine wunderbare Erinnerung :)

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