Ein Snack aus den USA soll Salzburg erobern

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Vorgestellt: Der gebürtige US-Amerikaner Ben Jacobs hat eine Produktion von Beef Jerky in Salzburg gestartet.

In Nordamerika ist es ein Milliarden-Dollar-Geschäft und aus den meisten Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist von Beef Jerky, dem Snack aus mariniertem oder gesalzenem, in dünne Scheiben oder Streifen geschnittenem Rindfleisch. Den Ursprung dieses Lebensmittels findet man bei den indigenen Völkern Nordamerikas, die dafür allerdings Büffelfleisch verwendet haben. Früher wurde das Beef Jerky aufgrund der langen Haltbarkeit als Proviant bei der Besiedlung des nordamerikanischen Raums verwendet. Seit gut zwei Monaten kann man Beef Jerky auch in Salzburg kaufen. Der gebürtige US-Amerikaner Ben Jacobs vertreibt gemeinsam mit seiner Frau Sabine den Snack unter dem Namen „Simple Jerky“.

busybee.at

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„Anfang des Jahres habe ich nach Rezepten für Beef Jerky gesucht. Daraus ist dann die Idee entstanden, ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen“, sagt der 35-Jährige, der mit seiner Frau in Abtenau lebt. Daraufhin habe er einige Monate an verschiedenen Rezepten getüftelt. Im Oktober erhielt er den Gewerbeschein, um sein Beef Jerky, das es in vier Geschmacksrichtungen gibt, zu verkaufen. Das Fleisch bezieht er vonder Firma Kreil im oberösterreichischen Schwand. Die Herstellung erfolgt beim Metzgermeister Leopold Lindlbauer in Hallein. Seine Frau Sabine, die er 2006 in einer Schauspielschule in New York kennengelernt hatte, kümmert sich um das Design der Verpackungen und um die Website.

Eine Packung mit 50 Gramm Beef Jerky kostet sechs Euro. Der relativ hohe Preis sei auch gerechtfertigt, sagt Jacobs. „Wir verzichten bei der Produktion auf jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe. Wir geben nur Kräuter und Gewürze wie Knoblauch, Honig, Pfeffer und Salz hinzu.“ Derzeit kann man das Salzburger Beef Jerky auf der Schranne, im England Shop in der Kaigasse oder übers Internet beziehen. In Zukunft sollen Jacobs’ Produkte auch in den Irish Pubs sowie in der Belgischen Bierbar angeboten werden. Verhandlungen diesbezüglich laufen bereits.

1 Kommentar
  1. Gertrud sagte:

    Eine feine Sache. Mir persönlich liegt noch mehr das afrikanische Biltong. Das ist natürlicher im Geschmack.

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