Ich war kurz mal weg. Genauer: ein paar Tage in Turin. Kurz: die Italiener lassen kein gutes Haar auf den Häuptern ihrer Häuptlinge. Nach den Berlusconijahren ist das gewiss nicht verwunderlich. Das Ende 2011 verabschiedete Sparpaket ist einschneidend und tut ihnen echt weh.

Aber die Italiener haben Stil. Besonders in der Ablenkung von den wirklichen Problemen sind sie Meister. 1. Die piemontesische Küche ist einfach zum Schlemmen. 2. Juventus Turin ist nach den Bestechungsskandalen inklusive Zwangsabstieg in die zweite Liga aus den Sümpfen des Po wieder empor geklettert und segelt auf Meisterkurs. 3. Sie haben ein neu eröffnetes Automobilmuseum, das einfach nur cool ist: Da gibt es nicht nur ein paar Oldtimer und Formel 1 Boliden. Das Museum spricht alle Sinne an, ist interaktiv gestaltet und genial im Design. Ich staune und ertappe mich selbst dabei, wie ich einfach fasziniert bin vom Mythos Auto.

Ein guter Freund bezeichnete mich als „alter-naiv“ als ich den Blogeintrag „Autofasten statt Ölpreisjammern“ veröffentlichte. Ich stehe voll und ganz zu dem Artikel und zu den Selbstverpflichtungen. Aber das Erlebnis in Turin war einfach lässig.

Tipp: Wer in die Region Piemont fährt sollte sich unbedingt die PiemontCard besorgen. Sie ist supergünstig und zahlt sich echt aus.

Oder reist im September 2012 mit der Männerbewegung Salzburg einfach dorthin mit.

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